Finanzen

Notgroschen klingt alt – aber der rettet dir den Arsch

Notgroschen Sparschwein

Notgroschen. Klingt wie irgendwas, das Opa unter der Matratze gebunkert hat, oder wie ein staubiger Begriff aus ’nem Finanzratgeber von 1994. Aber weißt du was? Dieser altehrwürdige Notgroschen ist ein verdammter Lebensretter.

Notgroschen. Das klingt irgendwie nach Opa, nach Sparstrumpf unterm Bett oder nach einer Münzsammlung in der Keksdose. Ein Begriff, der schon fast ein bisschen verstaubt wirkt – aber ganz ehrlich? Der Notgroschen ist heute aktueller denn je.

Vielleicht sogar wichtiger als früher. Denn in einer Welt, in der alles teurer wird, in der Lebenshaltungskosten steigen, spontane Reparaturen plötzlich ein ganzes Monatsbudget sprengen können und Jobsicherheit oft nur ein Wort auf Papier ist, brauchst du vor allem eins: eine finanzielle Sicherheitsleine.

Ich geb’s dir direkt, wie’s ist: Wenn du keinen Notgroschen hast, spielst du jeden Monat aufs Neue russisches Roulette mit deinem Konto.

Früher war ich genau so. Ich dachte mir: Wozu Geld auf einem Sparkonto bunkern, das eh kaum Zinsen bringt? Ich wollte investieren, was aufbauen, was wachsen lassen. Klingt logisch – ist es aber nur, wenn du gleichzeitig deine Basics geregelt hast.

Bei mir war’s damals das Auto. Montagmorgen, Motor will nicht, Werkstatt sagt: Getriebeschaden. 1.200 Euro. Und ich? Null Rücklagen. Kein Puffer. Keine Ahnung, wie ich das jetzt stemmen soll.

Seitdem hab ich das Spiel geändert. Ich hab mir angewöhnt, bevor ich irgendwas anderes mit meinem Geld mache – sei es investieren, Urlaub buchen oder mir was gönnen – erstmal meine Rücklagen aufzufüllen.

Aber wie viel ist genug?

Die klassische Faustregel sagt: drei bis sechs Monatsgehälter. Aber wenn du bei null anfängst, dann fang erstmal mit 1.000 Euro als Ziel an. Realistisch, machbar, powerful.

Und wichtig: Dein Notgroschen gehört nicht auf dein Girokonto. Der hat dort nichts verloren. Pack ihn auf ein separates Tagesgeldkonto – ohne Karte, ohne schnellen Zugriff. So bleibt er unantastbar.

Jetzt sagst du vielleicht: „Ich will lieber investieren.“ Klar – aber das kommt später. Ein Investment ist langfristig. Dein Notgroschen ist kurzfristig. Wenn du im Notfall deine ETFs verkaufen musst – bist du am Ende.

Der Notgroschen bringt dir nicht nur finanzielle Sicherheit – sondern auch mentalen Frieden. Du schläfst besser. Du denkst klarer. Du funktionierst besser. Du entscheidest bewusster.

Also fang an. Heute. Nicht morgen. Nicht nächste Woche. Eröffne ein Sparkonto, hau den ersten Fuffi drauf, bleib dran. Nicht weil du Angst hast – sondern weil du Verantwortung übernimmst.

Ein Notgroschen ist kein Zeichen von Schwäche. Er ist ein Zeichen von Klarheit. Von Stärke. Von Selbstführung. 💸

Fazit: Notgroschen klingt alt, ich weiß. Aber alt heißt nicht unnütz – alt heißt bewährt. Fang nicht mit Aktien an. Fang mit Sicherheit an. Fang mit Rücklagen an. Fang mit dir an. Dein Zukunfts-Ich wird dir sowas von danken. 🙌

© 2025 Truemindset – Denk groß. Fühl echt. Mach dein Ding.